Wo Vielfalt wächst – Biodiversität im Grünland

Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme, Schädlingsdrucks und globaler Unsicherheiten zeigt sich, wie wichtig robuste Produktionssysteme sind. Grünlandbewirtschaftung mit hoher Artenvielfalt wirkt stabilisierend – für Betriebe, für die regionale Wertschöpfung und für die Versorgungssicherheit.

Interreg-Projekte als Motor für Innovation
Länderübergreifende Kooperationen wie „Biodiversität im Grünland“ zeigen neue Wege, wie artenreiche Grünlandbestände langfristig erhalten werden können. Der Austausch mit Partnerregionen ermöglicht neue Lösungsansätze, wissenschaftliche Begleitung und praxisnahe Innovationen. Gerade bei Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung und nachhaltiger Bewirtschaftung profitieren Betriebe von gemeinsam erarbeiteten Strategien.
So entstehen Lösungen, die regional verankert sind und gleichzeitig europäische Perspektiven berücksichtigen. Das Land Oberösterreich unterstützt dieses Projekt mit rund 60.000 Euro.
Unsere Landwirtschaft profitiert enorm von Interreg-Projekten. Der Blick über die Grenze stärkt Innovation, fördert Wissenstransfer und hilft unseren Betrieben, Herausforderungen wie Klimawandel oder Schädlingsdruck gemeinsam zu bewältigen. Das ist gelebte Zusammenarbeit für einen starken ländlichen Raum“, so Langer-Weninger.

„Biodiversität ist kein Luxus, sondern Zukunftsstrategie für den ländlichen Raum. Eine artenreiche Wiese stärkt Bodenfruchtbarkeit, erhöht die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen und sichert langfristig Erträge. Wer Vielfalt stärkt, stärkt die Widerstandskraft unserer Landwirtschaft – und damit den gesamten ländlichen Raum.“

Michaela Langer-Weninger
Agrar-Landesrätin

Presseunterlage:2026_04_14_PKU_Interreg_Engerlinge_v2

Foto: Land OÖ/Haag