Hitze, Trockenheit, Qualität:
Was der Jahrgang 2026 für Oberösterreichs Weinbau bringt
Oberösterreichs Weinbau
Oberösterreich ist heute ein aufstrebendes Weinland, das zunehmend auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Seine besondere Stärke liegt in der Vielfalt: Unterschiedliche Böden, klimatische Bedingungen und eine breite Sortenvielfalt prägen die noch junge Weinbaulandschaft. Vor rund 30 Jahren läuteten erste Pioniere die Renaissance des Weinbaus ein. Heute bewirtschaften die heimischen Betriebe bereits mehr als 100 Hektar Rebfläche.
„Aus einer kleinen Nische ist eine dynamische und zunehmend erfolgreiche Sparte geworden“, so Langer-Weninger. Der heutige Aufschwung ist damit auch ein Erfolg der Pionierarbeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch der Weinsektor blieb von der heurigen Dürre nicht verschont und musste Einbußen verzeichnen.
„Der heurige Sommer hat unseren Winzerinnen und Winzern mit Hitze und Trockenheit einiges abverlangt. Wir erwarten deshalb eine Erntemenge von rund 400.000 Litern – das sind etwa 20 Prozent weniger als der langjährige Durchschnitt von rund 500.000 Litern. Im Vergleich zu anderen Weinbauregionen Österreichs sind die erwarteten Einbußen damit aber moderat. Gleichzeitig lässt gerade dieser trockene und heiße Sommer auf einen qualitativen und interessanten Jahrgang hoffen.“
Michaela Langer-Weninger
Agrar-Landesrätin
Presseunterlage: PKU_Presserundgang Weinbau
Foto: Land OÖ/Haag







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